Gesprächstherapie und Therapeutisches Coaching

Der Begriff Gesprächstherapie ist mehrdeutig. Er wird verwendet als Synonym für sowohl

  • jegliche Form der Psychotherapie, bei der das Gespräch im Vordergrund steht, wie auch
  • für die Klientenzentrierte Psychotherapie nach Rogers. auf die ich mich spezialisiert habe.

Rogers war der Auffassung. dass Menschen selbst am besten wissen, wie sie ihre Probleme lösen können. Sind Sie in einer Phase ihres  Lebens nicht der Lage. ihre eigenen Kräfte zu mobilisieren, muss der Therapeut dafür sorgen, dass sie sich frei entfalten und ihre Möglichkeiten wieder wahrnehmen und entwickeln können.

Der klassische Anwendungsbereich für die Roger’sche Gesprächstherapie sind neurotische Erkrankungen. Die Gesprächstherapie hat Sich auch in vielen Fällen als eine erfolgreiche Behandlungsmethode für Menschen mit Persönlichkeitsstörungen und bei psychotischen Erkrankungen erwiesen, sowohl  als alleinige Behandlungsmethode, als auch bei gleichzeitiger medikamentöser Behandlung.

Die Gesprächstherapie gehört zu den wissenschaftlich anerkannten Therapien, um bei Patienten das seelische Gleichgewicht zu erhalten bzw. wiederherzustellen.

Besonders wirksam erweist sie sich nach meiner Praxis-Statistik bei der Behandlung von

  • Depressionen
  • Angstzuständen
  • Posttraumatischen Belastungsstörungen
  • Panikattacken
  • Anorexie / Magersucht / Essstörungen

Aber auch zur Förderung der seelischen Weiterentwicklung stellt sich die Gesprächstherapie als sinnvoll bzw. effektiv dar. Diese Methodik wird psychotherapeutisches Coaching genannt.

Coaching bietet sich vor allem bei akuten beruflichen und privaten Lebenskrisen bzw. in Umbruchsituationen an, wie z.B. beim Burnout-Syndrom oder bei privaten Krisen wie Trennung, Tod etc.. Bleiben solche Krisensituationen unbehandelt, können sich unter anderem oft Depressionen oder Angststörungen daraus entwickeln.

Weitere Anwendungsbereiche des psychotherapeutischen Coachings sind:

  • allgemeine Erschöpfungszustände
  • Arbeitsbelastung/Stress/Überforderungssituationen/Mobbing
  • Selbstwert- und Identifikationsprobleme
  • Coming-Out-Krisen
  • Probleme mit dem Alterungsprozess
  • Einschlafprobleme
  • Krankheitsbewältigung